Das neue Gemeinderatspräsidium 2012/2013

v. l.n.r. Gemeinderatspräsident Roger Isler, FDP
1. Vizepräsident Ueli Schlatter, SVP
2. Vizepräsidentin Regula Kaeser-Stöckli, Grüne

Parolen zur Abstimmung vom 17.Juni 2012


JA zu unserer Kulturlandinitiative
Das Kulturland im Kanton Zürich ist bedroht!
In den letzten 25 Jahren wurden im Kanton Zürich rund 6’000 Hektaren Kulturland – Landwirtschafts- und Grünflächen – zubetoniert. Das entspricht sechs Mal der Fläche des Greifensees. Diese Entwicklung muss gestoppt werden!
Brot aus der Region statt Siedlungsbrei!
Die Bundesverfassung fordert, dass unsere Bauern einen wesentlichen Teil unserer Lebensmittel produzieren. Diesen Auftrag können sie aber nur erfüllen, wenn die landwirtschaftliche Nutzfläche erhalten bleibt. Produkte aus der regionalen Landwirtschaft sind beliebt. Sie sind gut, haben kurze Transportwege und wir wissen, wie sie produziert werden.


Landwirtschaft und Natur: Kein Widerspruch!
Wir brauchen auch ökologische Ausgleichsflächen! Ohne sie ist die vielfältige Flora und Fauna in der landwirtschaftlichen Nutzfläche gefährdet. Für den Erhalt der Biodiversität müssen also auch die ökologisch wertvollen Flächen besser geschützt werden.
Stopp der Zersiedelung!
Wir haben im Kanton Zürich mehr als genug Bauzone. Rund 3’000 Hektaren Bauzone sind noch nicht überbaut. Dazu kommt Geschossflächenreserve für Verdichtung von 58 Millionen Quadratmetern in der überbauten Bauzone. An dieser Reserve ändert die Kulturlandinitiative nichts. Trotzdem verlangen Kanton und Gemeinden im neuen kantonalen Richtplan zusätzliche Bauzonen auf fruchtbarstem Ackerland – mehrere hundert Hektaren! Damit muss jetzt Schluss sein!


Für unsere Kinder und Enkel

Unseren Kindern und Enkelkindern sollen die gleichen Ressourcen zur Verfügung stehen wie uns. Sie sollen auch in Zukunft im Kanton Zürich so Nahrungsmittel produzieren können, wie wir es heute können. Wohnen kann man auf mehreren Stöcken, Ackerbau findet auch in Zukunft eingeschossig statt.
 
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Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz

A: Hauptvorlage NEIN

B: Variante mit Zukunfts und Stützungsfonds JA
C. Gegenvorschlag von Stimmberechtigten "Ja zum Schutz von PatientInnen und des Gesuncheitspersonals" JA
Die heutigen Qualitätsstandards der Versorgung von PatientInnen und in den Zürcher Spitälern müssen gesichert sein. Fehlt genügend fachkundiges Personal, das unter akzeptablen Bedingungen arbeiten kann, nehmen Fehler zu, die Qualität sinkt und die Wartezeiten nehmen zu.
NEIN zum Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz, da mit Einführung der Fallpauschalen DRG Lücken in der Finanzierung entstehen und die Kosten weg vom Kanton und den Gemeinden hin zu den Versicherten verschoben werden. Die Folge ist ein weiterer Kostenschub bei den Prämien.
JA zum Zukunfts- und Stützungsfonds, weil damit die Finanzierung gesichert ist und der Kostenschub bei den Prämien aufgefangen wird.
JA zum Gegenvorschlag, weil Mindeststandards bei den Anstellungsbedingungen des Gesundheitspersonals wichtig sind, um die Qualität in der Pflege und den Schutz der Patientinnen und Patienten zu sichern.
Stichfrage 1: B
Stichfrage 2: C


NEIN zu Steuergesetz Nachvollzug des Unternehmenssteuerrefomgesetzes II des Bundes
Steuerboni für Banken und Versicherungen
Die Steuergesetzvorlage ist eine Folge der Unternehmenssteuerreform II des Bundes (USR II). Zur Abstimmung steht neben unbestrittenen, technischen Anpassungen die neu geschaffene Möglichkeit, die Gewinnsteuer an die Kapitalsteuer anzurechnen. Profitieren davon können nur kapital-  und gewinnstarke Firmen, vorab Banken, Versicherungen und Grosskonzerne.
Für Kanton und Gemeinden resultieren nach der Halbierung der Kapitalsteuer von 2005 nun weitere Steuerausfälle von insgesamt über 120 Mio. Franken pro Jahr. Wie die USR II generell wird auch diese Steuersenkung als KMU-Förderung verkauft. Das ist schlicht falsch. Auch darum sagen die Grünen Kanton Zürich NEIN zu dieser Mogelpackung.
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JA Verkehrsabgabegesetz

Ein ökologischen Hauch im Verkehrsabgabengesetz
Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen, das Verkehrsabgabengesetz (VAG) von 1966 zu revidieren, besteht zum ersten Mal die Chance, dieses wenigstens ein bisschen ökologischer zu gestalten. Neu sollen Fahrzeuge der beiden besten Energie-Kategorien während vier Jahren nach Inverkehrsetzung Rabatte auf den Verkehrsabgaben von 80 bzw. 50 Prozent erhalten. Zudem konnte auf Druck der Grünen der Teuerungsausgleich in Kompetenz der Regierung aus dem Gesetz entfernt werden.
Trotz fehlender Verankerung einer fahrleistungsabhängigen Abgabe nach Verursacherprinzip bringt die Gesetzesänderung mit dem Rabattanreiz – auch wenn dieser mehr psychologisch als ökonomisch funktioniert – einen Hauch mehr Ökologie. Darum haben die Grünen Kanton Zürich die JA-Parole beschlossen.

Nein zur Initiative «Der Kunde ist König!»

Die Initiative «Der Kunde Ist König» ist gar nicht umsetzbar. Sie scheitert am Sonntag- und Nachtarbeitsverbot des Arbeitsgesetzes des Bundes, wonach nur Familienbetriebe ohne Angestellte erweiterte Öffnungszeiten führen können. Die heute schon äusserst liberalen Ladenöffnungszeiten von werktags 06.00 Uhr bis 23.00 Uhr werden längst nicht ausgeschöpft, weil es schlicht und einfach keinen Bedarf gibt. Weitere «Liberalisierungen» des Marktes drängen sich nicht auf.
Gemeinsam mit den anderen Parteien und der Regierung lehnen die Grünen die Initiative ab. Ruhezeiten, insbesondere der Sonntag, dienen der Lebensqualität in der Familie, im Freundeskreis oder einfach der Erholung. Zum Shoppen bleibt an den Werktagen genügend Zeit.

Nein zur freien Schulwahl
Die Anmeldung für eine Privatschule bildet bei uns die Ausnahme – die Zuteilung in die nächstgelegene Schule, die Regel. Dieser Praxis verdanken wir eine kulturellen und gesellschaftlichen Durchmischung im Klassenzimmer, die eine zentrale Rolle spielt bei der Integration und Sozialisierung der Erwachsenen von morgen.
Die Initiative «freie Schulwahl ab der 4. Klasse» bringt diese Durchmischung in Gefahr, denn von der Wahl würden bildungsferne Familien kaum Gebrauch machen. Die Volksschule würde zudem geschwächt, weil ihr durch organisatorische Manöver und Schülerpauschalen Mittel entzogen würden. Deshalb sagen die Grünen NEIN zur freien Schulwahl.

Eidgenössische Abstimmungen

NEIN zur Volksinitiative "Staatsverträge vors Volk!
": Die Grünen halten die Vorlage für unnötig. Völkerrechtliche Verträge unterstehen bereits jetzt dem obligatorischen Referendum. Abstimmungen über unbestrittene Vorlagen verursachen zudem unnötige Mehrkosten und Aufwände für den Staat, die Kantone und die Gemeinden. Der Initiativtext ist weiter unklar formuliert. Begriffe wie "Staatsverträge in wichtigen Bereichen" etwa, erlauben verschiedenste Interpretationen.
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NEIN zur Volksinitiative «Eigene vier Wände dank Bausparen»: Weil Einkommen zwischen 50'000 und 100'000 Franken innert 10 Jahren in der Regel zu wenig sparen können, verfehlt die Initiative das Ziel. Die kantonalen Finanzdirektoren rechnen zudem mit 250 Millionen Franken an Ausfällen bei den Kantons- und Gemeindesteuern. Ausserdem bindet die Initiative finanzielle Mittel, die zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus sinnvoll eingesetzt werden müssten, setzt also wohnpolitisch falsche Akzente.
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STIMMFREIGABE zur Einführung von Managed Care (MC): Die Auswirkungen der geplanten Änderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) werden innerhalb der Grünen unterschiedlich beurteilt. Für MC spricht die erhöhte Behandlungsqualität. Die Balance zwischen LeistungserbringerInnen und Versichern wird durch eine klare Gewaltentrennung gestärkt. Die differenzierteren Ausgleichszahlungen unter den Kassen beugen zudem der Konkurrenz der Kassen um Mitglieder mit tiefen Gesundheitsrisiken vor. Gegen die Vorlage spricht, dass eine Verpflichtung für flächendeckende Ärztenetze in der ganzen Schweiz fehlt, wodurch einige gezwungermassen einen höheren Selbstbehalt bezahlen müssen. Durch die Budgetmitverantwortung der Versorgungsnetze besteht zudem die Gefahr, dass für die PatientInnen nicht mehr die beste Behandlung gewährleistet ist.




http://www.kulturlandinitiative.ch/


Neues Vorstandsmitglied

An der Mitgliederversammlung vom 25. April 2012 wurde Antonio Massi d' Angelo als Vertreter der jungen Grünen in den Vorstand gewählt.
Wir freuen uns über die junge Kraft im Vorstand.


Projekt für die Landsgemeinde Kloten eingereicht!

Am 14. April 2012 findet die erste Klotener Landsgemeinde statt.

Ab 16. März kann man darüber abstimmen, welche acht Projekte an der Landsgemeinde vorgestellt werden um ein Siegerprojekt umzusetzen.


Unser Projekt:
Behindertengerechter Waldweg zwischen Pflegezentrum Spitz und Zentrum Schluefweg mit integrierten Generationen-Spielplatzbereichen

 

Absicht

  • Ein Aussenraum für Jung und Alt, der alle Sinne aktiviert und Menschen zusammenführt.

 

  • Ein erlebnisreicher Ort mit lauschigen Plätzchen und Sitzgelegenheiten zum  Verweilen.

 

  • Der Naturraum und die angrenzenden Freizeitaktivi- täten bieten den Nutzern vielfältige Abwechslung.

 

Projekteingabe

  • BewohnerInnen des Pflegezentrums Spitz, ihre Angehörigen und natürlich auch die Öffentlichkeit können auf einem neuen Waldweg mit max. 6% Gefälle zum Zentrum Schluefweg flanieren (Stadtsaal, Restaurant mit Lift & Terrasse).

  • Wegführung:Pflegezentrum Spitz, Waldnördl. Tennisplätze, Sicht auf Armbrustschützenstand, Querung Eichhörnliweg, Seilpark, Eisfeld, Schwimmbad, Zentrum Schluefweg

  • Ausführung als generationen übergreifendes Projekt: Zivilschutz, Senioren, Arbeitslose, Schule, Lehrlinge

  • unser Projekt
  • mehr zur Landsgemeinde Kloten

Regula Kaeser-Stöckli erfolgreich wiedergewählt

Am 3. April konnte Regula Kaeser-Stöckli ihren Sitz im Kantonsrat mit einem sehr guten persönliche Resultat halten.Wir wünsche ihr für die neue Legislatur alles Gute und viele Freude und Erfolg im Amt.




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Am 26. Mai 2010 konnten wir die Initiative "Umweltschutz konkret" einreichen.

Wir haben den Stadtpräsdenten René Huber 378 Unterschriften übergeben.

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Der neue Präsident Reto Schindler mit der "alten" Präsidentin Regula Kaeser-Stöckli



Kloten ist Energiestadt !!!!

Jörg Schlenker hat 2004 ein Postulat eingereicht welches fordert, dass Kloten zur Energiestadt wird. In diesem Zusammenhang sind alle Bestrebungen in die Wege geleitet worden um dieses Ziel zu erreichen.
In die gleiche Richtung zielte ein weiteres Postulat von Regula Kaeser-Stöckli, dieses verlangt einen Ökopreis für Private oder Firmen in Kloten die sich durch besonder Leistungen im Bereich Umweltschutz und Massnahnahmen zur Senkung des CO2 Ausstosses hervorheben.

Am Montag 11. Januar 2010 hat Kloten das Energielabel erhalten. Am "Gespräch mit Ausblick" wurde das Label durch Regierungsrat Markus Kägi überreicht.
Die damit verbundenen Förderbeiträge von Fr. 150'000.- können Investitionen von rund Fr. 3 Mio. auslösen, was unserer Wirtschaft in der heutigen Situation sehr gut tun wird.


Mehr zur Energiestadt


Mathias Christen als Stadtratskandidat nominiert

An der Nominations-Mitgliederversammlung vom Montag, 30. November 2009 haben die Grünen Kloten den bisherigen Stadtrat Mathias Christen einstimmig für die Neuwahlen vom 25. April 2010 nominiert.

Mathias Christen vertritt die Grünen seit 2002 im Klotener Stadtrat. Die Akzeptanz des weitherum bekannten Exekutivmitgliedes reicht über das ganze politische Spektrum. An der Mitgliederversammlung berichtete er über die vielseitigen Tätigkeitsbereiche des Querschnittressorts "Bevölkerung". Die Grünen Kloten quittierten seine bisherigen Arbeiten und die Motivation für die Neuwahlen mit Applaus und nominierten Mathias Christen einstimmig als Kanditat für die kommenden Stadtratswahlen.


Ferner haben die Grünen Kloten beschlossen, eine Initiative mit dem Titel „Umweltschutz konkret“ zu lancieren. Die Initiative will die langfristige Vision der 2000-Watt- Gesellschaft in der Gemeindeverordnung verankern. Der Beginn der Unterschriftensammlung wird auf den 1. Januar 2010 festgelegt.



Statuten GRÜNE Kloten

Statuten_Gr_ne_Kloten.pdf